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Fabrikflair mit dem Industrial Chic

Wie Sie ihn mit 4 einfachen Tipps zum Leben erwecken

Ziegelwände, Stahlträger, Kupferrohre, Leder – der Industrial Chic ist ein rustikaler Einrichtungsstil und trotzdem warm und gemütlich. Wie ihr diesen Look auch ohne New Yorker Loft in eurem Zuhause umsetzen könnt, erfahrt ihr hier.

Was ist der Industrial Chic?

Er weist viele Ähnlichkeiten zum Landhausstil auf, ist aber weitaus rauer und kantiger. Der Industrial Chic ist ein Einrichtungstrend, der aus dem Amerika der 60er Jahre stammt. Stillgelegte Fabriken und verlassene Lagerhallen verwandelten sich in attraktive neue Wohnraummöglichkeiten. Der herbe Charme von Ziegelwänden, offenen Stahlträgern an den hohen Decken und große Fenster waren sehr beliebt. Aus typischen Industrieräumlichkeiten entstanden die ersten Lofts. Besonders in New York City gestalteten Künstler wie Andy Warhol in den weitläufigen Räumen ihren Wohn- und Arbeitsraum. In diesen industriellen Ateliers schafften Warhol und seine Zeitgenossen weltberühmte Kunstwerke. Heute sind Lofts auch in deutschen Großstädten sehr beliebt.

4 Tipps für den Industrial Chic

Wer diesen Stil mag, aber kein Loft aus dem Ärmel schütteln kann, muss nicht verzweifeln. Die Kombination aus rauen Materialien wie Holz, Leder oder Stahl können den Industrial Chic in jeder Wohnung zum Leben erwecken. So geht’s.

1. Die Räumlichkeiten

Der Raum muss nicht groß sein, er muss nur groß wirken. Dafür gibt es einen ganz einfachen Trick: Möglichst helle Böden und Wände vergrößern den Raum optisch. Echte Ziegelsteinwände sind schön und sorgen für eine warme Atmosphäre. Unechte Ziegelsteine aber auch. Hier darf man gern kreativ werden, zum Beispiel mit einer Tapete in Ziegelsteinoptik.

2. Die Wahl von Licht und Farbe

Alte Fabrikhallen und Lofts haben einen großen Vorteil: Viel Licht. Die deckenhohen Industriefenster lassen in solchen Räumen ausreichend Licht hinein. Keine Sorge: In der Wohnung müsst ihr nicht gleich neue Fenster einsetzen. Stylishe Lampen gleichen fehlendes Licht in dunklen Räumen aus. Voll im Trend: Große Edison-Glühbirnen sorgen für ein tolles Licht.
Farblich neutral; Beton, Ziegel, Stahl, Kupferrohre und Holz – die natürlichen Gegebenheiten von Industrieräumen bestimmen gleichzeitig die Farben: Weiß oder helles Grau, warmes Ziegelrot, Holz- und Rostbraun machen den Industrial Chic gemütlich, warm und einladend. Zusätzliche Farben, die sich hier in der Dekoration eignen, sind dunklere Blau- oder Grüntöne.

3. Der Materialeinsatz

Alles andere als Hochglanz, sondern ein roher Blick hinter die Kulissen – so wirkt es fast im Industrial Chic. Offen sichtbare Rohre, Stahlträger oder Holzbalken sind fester Bestandteil in Fabrikhallen und zeigen das harte, raue Innere der Industriegebäude. Aber: Der Industrial Chic reduziert sich nicht auf diese Elemente. Die typischen Materialen und Oberflächen lassen sich auch im Mobiliar und in anderen Oberflächen übersetzen.

Metall

Metall ist das zentrale Material und für den Industrial Chic nicht wegzudenken. Es kann wunderbar in Möbeln und Lampen eingebracht werden. Eisen, Stahl oder Kupfer machen sich gut in Kombination mit Holz, zum Beispiel als Stuhl- und Tischbeine oder als Griffe für Schränke und Schubladen. Wer ganz im Look aufgehen möchte, geht noch einen Schritt weiter in Richtung Abnutzung: abblätternder Lack oder sogar ein Hauch von Rost sind willkommen.

Holz

Möglichst rau und unbehandelt: Holz verleiht dem Industrial Chic seinen unverwechselbaren Charakter. Unvollkommenheiten durch kleine Kerben oder Unebenheiten der Oberfläche sind sogar gewünscht. Wer handwerklich begabt ist, kann bei der Einrichtung gern kreativ werden. Eine Idee: Machen Sie aus einer alten Werkbank einen Wohn- oder Esszimmertisch.

4. Die passenden Möbel

Niemand ist perfekt. Kleine Schönheitsfehler bei Möbeln sind erwünscht und schaffen Authentizität. Die rauen Materialien und die vermeidlichen Makel machen den Look erst glaubhaft und sorgen für den rustikalen Touch. Beim Industrial Chic sind individuelle Einzelstücke gefragt, die besonders charaktervoll sind und eine Geschichte erzählen. Nieten, Kratzer oder andere Gebrauchsspuren sind perfekt dafür. Möbel aus wiederverwertetem Holz aus alten Scheunen, Werkbänken oder Ähnlichem runden den Look ab. Aber Achtung: Damit die Gemütlichkeit nicht zu kurz kommt, sollten weiche Elemente nicht unterschätzt werden, um den kantigen Industrial Chic etwas zu entkräften. Zum Beispiel durch runde Ecken eines gemütlichen Ledersofas, Sessels oder Stuhls.

Wer Lust und Zeit hat, kann sich entweder selbst handwerklich betätigen oder nach Einzelstücken in Design- oder Secondhandläden suchen.

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