Schalldämmende Teppiche mit mehrfach positivem Nutzen


geschrieben am:14.10.2016 11:30 von Janina Quix

Schalldämmende Teppiche mit mehrfach positivem Nutzen

Dass Teppichboden Schall so hervorragend absorbiert wie kaum ein anderer Bodenbelag, ist bekannt. Schalldämmende Teppiche finden sich in verschiedenen Ausführungen als Einzelteppiche, Läufer, Brücken oder als klassische Meterware für den Boden sowie als Wandteppiche. Wie effizient die schalldämmende Wirkung des Teppichs ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, dazu gehören u.a. die Florhöhe und die Art der Rückenbeschichtung. Warum schalldämmende Teppiche den Wohnkomfort und das Wohlfühlklima gleich in mehrfacher Weise positiv erhöhen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

schalldämmende Teppiche

Einige Anmerkungen zu Raumakustik und Schalldämmung

Raum, der z.B. durch Wände begrenzt ist, bietet dem Schall genügend Flächen, auf die er treffen kann. Er wird aber nicht abgefangen, sondern wie ein Bungee Ball wieder zurück in den Raum geschleudert. Je nach Material von Wänden, Decke und Boden sowie der Anzahl von Einrichtungsgegenständen entsteht dann ein längerer oder kürzerer Nachhall. Ein leerer Raum hat dabei eine weitaus längere Nachhallzeit als ein mit vielen Möbeln bestückter Raum. Möbel schlucken den Schall und geben nur einen Teil wieder ab. Wenn wir auf einem freien Feld stehen, nehmen wir Geräusche aus der Umgebung wie Verkehrslärm nur weit entfernt wahr, da hier keine Begrenzung durch Trennwände vorhanden ist und der Schall sich in der Weite verliert. Anders hingegen in einer Schlucht mit gegenüberliegenden Bergwänden. Hier ist der Nachhall meist sehr intensiv.

Schallabsorption im geschlossenen Raum gelingt durch Einrichtungsgegenstände aller Art, darunter Möbel, Lampen, Wohntextilien, schalldämmende Teppiche und Teppichböden, Tapeten. In einigen wenigen Bereichen ist die Raumakustik von entscheidender Bedeutung, z.B. wenn es um Musik geht. Daher kommen hier andere Dämmmaßnahmen zum Einsatz als es in der privaten Wohnung der Fall ist.

Raumakustik und Schalldämmung

Dem Alltagslärm mit Teppichen wirkungsvoll entkommen

Ob es die eigenen oder die gemieteten vier Wände sind, der Alltagslärm ist allgegenwärtig und geht uns mehr oder weniger auf die Nerven. Der Sohn hört seine basslastige Musik, während die Tochter vergeblich versucht, sich nebenan auf die Hausaufgaben zu konzentrieren. In der Wohnung oberhalb findet eine heftige Diskussion statt, der laute Fernseher im Wohnzimmer stört die kranke Oma im Schlafzimmer und wenn der Vater im Hobbyraum werkelt, kann die Mutter einfach nicht entspannen. Das sind nur einige von vielen Beispielen, wie Lärm uns tagtäglich begleitet und dabei auch belastet. An viele Geräuschkulissen haben wir uns zwar irgendwie gewöhnt, aber unser Unterbewusstsein empfindet es dennoch als unangenehm, wir reagieren gereizt, sind schlecht gelaunt, haben weniger Antrieb und die Konzentration leidet. Schalldämmung ist daher im Wohnraum eine Notwendigkeit, damit wir zur Ruhe finden können und ausgeglichen sind. Schalldämmende Teppiche zeigen sich hier wirkungsvoll und bieten dabei noch zahlreiche weitere positive Eigenschaften.

Warum schalldämmende Teppiche den Stresspegel senken

Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen, dass in Großraumbüros und Geschäftsbereichen, in denen Kundenberatungen stattfinden, die Böden oft mit Teppich ausgelegt sind. Das hat einen guten Grund, denn dadurch werden Trittschall und Umgebungsgeräusche deutlich gemindert und auch Lärm und Geräusche aus der darunterliegenden Etage sind merklich reduziert. Das fördert die Konzentration und sorgt für eine ausgeglichene Arbeitsstimmung. Lärm macht krank, Lärm belastet und führt zu emotionalem Stress. Durch schalldämmende Teppiche lässt sich dieser Stresspegel reduzieren und das nicht nur im Büro oder im geschäftlichen Bereich, sondern auch in der privaten Wohnung.

Jeder kennt den lauten Widerhall einer leeren Wohnung, in der nicht einmal Möbel stehen. Egal ob wir auf dem Boden gehen oder im Raum sprechen. Textilien, zu denen auch Teppiche und Teppichbodenbelag zählen, absorbieren den Schall, da sie ihm keine glatte Oberfläche bieten, sondern den Schall im wahrsten Sinne des Wortes schlucken. Die Dämmwerte von Teppichboden liegen bei ca. 25dB, während ein Hartboden nur etwa 15dB erreichen kann. Diesen Unterschied hören und spüren Sie sofort durch schalldämmende Teppiche. Denn wir nehmen diese Differenz doppelt so stark wahr, was das Wohlbefinden unmittelbar steigert. Jede Art von Teppich oder Teppichboden fängt den Schall auf, wobei bestimmte Faktoren die Schalldämmung noch verstärken.

Wie gut die Schalldämmung von Teppichen ist, lässt sich an einem einfachen Beispiel verdeutlichen: Nehmen wir an, ein Glas oder ein harter Gegenstand fällt auf einen Stein- oder Holzboden. Das führt zu einem starken Aufprall, verbunden mit einem lauten Geräusch. Fällt dieser Gegenstand hingegen auf einen Teppich sind Aufprall und Geräuschpegel wesentlich geringer.

Ein knarrender Fußboden aus Holz kann dauerhaft auf das Gemüt schlagen oder auf die Nerven gehen. Und auch Laminat oder Linoleum sorgen mitunter für unangenehme Trittgeräusche. Schicke moderne oder klassische schalldämmende Teppiche lösen diese Probleme im Handumdrehen und ohne großen Aufwand.

Teppiche, die eine ideale Schalldämmung bieten

Generell sind alle Teppiche schalldämmende Teppiche. Das Material, die Oberflächenbeschaffenheit und die Rückenbeschichtung beeinflussen jedoch die Stärke der Schalldämmung maßgeblich. Teppiche aus Naturfasern, die für ihre hervorragenden Dämmeigenschaften bekannt sind, wie Sisal oder Kork, erzielen ebenso hohe Schalldämmwerte wie Teppiche aus Schurwolle oder grober Baumwolle. Bei relativ flach gewebten Synthetik-Teppichen ist der Schalldämmwert weitaus geringer.

Die höchsten Werte werden bei Hochflorteppichen als schalldämmende Teppiche gemessen. Grundsätzlich lässt sich sagen: Je länger und dichter der Flor, umso mehr Schall kann der Teppich brechen. Auch die Rückenbeschichtung ist für die schalldämmende Wirkung maßgeblich. Filz, Vlies und Baumwolle schlucken ebenfalls Schall und verstärken den dämmenden Effekt. Mittlerweile finden sich Rückenbeschichtungen, vornehmlich im gewerblichen Bereich, aus Akustik-Filz, der eine Schallreduktion von bis zu 40 dB und mehr erreichen kann. Das trifft sowohl auf den Trittschall als auch die Umgebungsgeräusche zu. Wird ein Teppich als Wandbehang genutzt, so wirkt er hier schallisolierend gegen Geräusche und Lärm aus dem angrenzenden Raum. Gerade in Mietwohnungen mit hellhörigen und dünnen Wänden sind schalldämmende Teppiche auf dem Boden und an der Wand eine profunde Lösung, um sich einfach besser und „privater“ zu fühlen.

Schalldämmende Teppiche

Schalldämmende Teppiche und die wärmedämmende Eigenschaft

Teppiche mindern nicht nur den Schall, sie zeigen sich dazu noch wärmedämmend. Ein kühler Bodenbelag aus Stein wird durch einen Teppich wohlig warm und steigert das subjektive Wärmeempfinden um etliche Grad. Ein niedriger Geräuschpegel und eine angenehme Wärme wirken sich gleich doppelt positiv auf den menschlichen Organismus aus. Durch die richtigen Farben können Sie den Wärmegrad noch erhöhen und die Raumstimmung nach Ihren Wünschen beeinflussen, z.B. ein warmes Orange, das für gute Laune sorgt und die Fantasie anregt oder ein frisches Grün, das beim Nachdenken und Entspannen hilft.

Mit Teppichen zaubern Sie Behaglichkeit in den Raum, Sie reduzieren den Trittschall und den Nachhall und genießen wohlige Wärme ohne gleich die Heizung auf Hochtouren laufen zu lassen. Das spart im Endeffekt sogar noch wertvolle Energie.

Nicht zu vergessen ist der Schutz, den schalldämmende Teppiche in vielerlei Hinsicht bieten. Sie bewahren den Boden vor Abnutzung, fangen herabfallende Gegenstände auf und mildern auch einen Sturz deutlich ab.

Wohntextilien und Polstermöbel erhöhen die Schallabsorption

Möchten Sie die Schalldämmung noch steigern, dann helfen dabei attraktive Wohntextilien wie Vorhänge, Gardinen, Textilrollos, Wohndecke, Wandteppiche. Auch hier lautet die Devise: Je gröber die Oberflächenstruktur, umso stärker wird Schall absorbiert. Daher bietet sich ein grober Leinenstoffvorhang besser an, als ein glatter Seidensatin, an dem Schall mehr oder weniger ungedämpft abprallt. Kombinieren Sie schalldämmende Teppiche mit weiteren Wohntextilien und achten Sie dabei auch immer auf die Farben für das individuelle Wohlbefinden.

Die verschiedenen Ausführungen von schalldämmenden Teppichen

Der Teppichboden als Auslegware oder Meterware war eine Zeitlang regelrecht verpönt und das hatte in erster Linie hygienische Gründe. Mit der zunehmenden Zahl von Allergikern stieg auch die Abwehr gegen den Teppich als Bodenbelag. Mittlerweile wendet sich das Blatt wieder, denn Teppichboden der neuesten Generation weist sehr gute antiallergische und schmutzabweisende Eigenschaften auf und wird besonders wieder wegen der hervorragenden Schall- und Wärmedämmung geschätzt. Er ist in vielen Farben, gemustert, uni, als Nadelvlies, Schlingen-, Hochflor- oder Veloursteppich sowie in Form von Teppichfliesen erhältlich.

Einzelteppiche in allen Variationen, Standard- und Sondergrößen, in gängigen oder außergewöhnlichen Formaten bieten sich als schalldämmende Teppiche ebenfalls hervorragend an. Wer der Auslegware nichts abgewinnen kann, entscheidet sich für größere Teppichformate, die den Boden weitläufig bedecken und somit einen guten Beitrag zur Schall- und Wärmedämmung leisten. Läufer und Brücken eignen sich für Flur, Diele und Treppenhaus. Für das Kinderzimmer und die Spielecke in der Wohnung findet sich eine gigantische Auswahl an Motiv- und Musterteppichen, die Kinderaugen strahlen lassen.

Teppichboden oder Einzelteppich – Was ist besser?

Im Prinzip ist es eine reine Geschmackssache - Von der funktionalen Seite her hat die Auslegware flächenmäßig den Vorrang, da sie den gesamten Boden abdeckt. Aber nicht in jedem Wohnraum ist ein Teppichboden sinnvoll, so kommen beispielsweise in Feuchträumen wie Bad oder Küche schalldämmende Teppiche in Frage, nicht aber ein vollflächig ausgelegter Teppichboden. Viele Verbraucher fürchten auch den Reinigungsaufwand eines Teppichbodens und die schnelle Verschmutzung in stark beanspruchten Räumen. Dies ist ein Argument, das in der Tat bei hochwertigen weichen und hellen Veloursteppichböden nicht von der Hand zu weisen ist, wenn der Raum direkt mit Straßenschuhen begangen wird. Ein großer flauschiger Shaggy in der Mitte des Raumes erfüllt hier auch seinen schalldämmenden Zweck. Manche mögen´s doppelt schallsicher - So kann der Raum mit Meterware ausgelegt sein und es finden sich zusätzliche Einzelteppiche. Möglich ist alles und die Schalldämmung lässt sich nach individuellen Voraussetzungen und Vorlieben umsetzen, daher gibt es hier kein besser oder schlechter, sondern nur die persönliche Entscheidung.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Wie stark die Schalldämmung des Teppichs ist, hängt von den bereits genannten Punkten ab. Daher sollten Sie vor dem Kauf die Artikelbeschreibung genauer studieren, wenn Sie hocheffektive schalldämmende Teppiche bevorzugen. Ob Einzelteppich, Läufer, Brücke oder Meterware, in der Regel sind die Grammatur, also das Gewicht (g/m²) und die Noppendichte (Noppen/m²) angegeben. Material und Florhöhe sind ebenso wichtig wie die Art der Rückenbeschichtung. Viele Teppichhändler und Hersteller machen zudem Angaben zur Schalldämmung (dB).

Abgesehen von der Schallabsorption, sind natürlich auch die übrigen Teppicheigenschaften entsprechend der Auslage im jeweiligen Raum von Bedeutung. Dazu gehören Strapazierfähigkeit, leichte Reinigung, Eignung für Fußbodenheizung, Schadstofffreiheit. Mit Sicherheit nimmt die Auswahl für geeignete schalldämmmende Teppiche etwas mehr Zeit in Anspruch, dafür profitieren Sie aber von Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, weniger Stressbelastung durch den Alltagslärm und genießen hohen Wohnkomfort.

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